Kfz-Gewerbe nach Umsatzeinbruch: "Förderinstrumente überprüfen"

[02.07.2020] Der Kfz-Landesverband Rheinland-Pfalz sieht in den heute veröffentlichten Umsatzzahlen des Statistischen Landesamts zum Kfz-Gewerbe die Bestätigung, dass die Corona-Krise die Kfz-Betriebe im Land noch lange beschäftigen wird.

„Viele Betriebe werden die Umsatzverluste im März und April dieses Jahr nicht mehr ausgleichen können“, erklärt Jens Bleutge, Geschäftsführer des Kfz-Landesverbands Rheinland-Pfalz. Die Politik sei deshalb aufgerufen, in den kommenden Monaten zu überprüfen, ob die Konjunktur-Förderinstrumente die gewünschte Wirkung erzielen. „Der Autohandel muss wieder in Schwung kommen, wenn das Niveau von mehr als 30.000 Beschäftigten im rheinland-pfälzischen Kfz-Gewerbe dauerhaft gehalten werden soll“, so Bleutge.

Nach den heute veröffentlichten Berechnungen des Statistischen Landesamts gingen die Umsätze bei den rheinland-pfälzischen Autohäusern und Kfz-Werkstätten im April 2020 real um 38 Prozent gegenüber April 2019 zurück.

Im Kfz-Gewerbe Rheinland-Pfalz e.V. sind die 14 Kfz-Innungen in Rheinland-Pfalz organisiert, die insgesamt etwa 1800 Kfz-Betriebe vertreten, die als Innungsmitglied das blau-weiße Meisterschild führen dürfen.

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Letzte Änderung: 02.07.2020Webcode: 0130126