Lkw-Sicherheit: Kfz-Landesverband spricht sich für Nachrüstung von Abbiegeassistenzsystemen aus

[26.04.2018] Der Kfz-Landesverband Rheinland-Pfalz fordert die rheinland-pfälzische Landesregierung auf, im Bundesrat die von den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Bremen, Hessen und Thüringen eingebrachte Entschließung zu Lkw-Abbiegeassistenzsystemen zu unterstützen. Hans Werner Norren, Präsident des Landesverbands: „Jeder Fahrradfahrer, der von einem Lkw beim Abbiegen erfasst wird, ist einer zu viel. Einfache Technik kann schwere Unfälle verhindern.“

An diesem Freitag diskutieren die Landesverkehrsminister darüber, wie mehr Abbiegeassistenzsysteme in Lkw verbaut werden können. Solche Systeme warnen den Lkw-Fahrer vor einem Zusammenstoß und bremsen im Idealfall auch selbsttätig. In der eingebrachten Entschließung wird die Bundesregierung aufgefordert, sich dafür einzusetzen, dass in der EU Abbiegeassistenzsysteme nicht nur in neuen Lkw zur Pflicht, sondern auch in bereits zugelassenen Lkw verpflichtend nachgerüstet werden. „Fußgänger und Fahrradfahrer sind die schwächsten Verkehrsteilnehmer, sie müssen wir besonders schützen“, sagt Präsident Hans Werner Norren.

Allerdings geht der Kfz-Landesverbandspräsident noch einen Schritt weiter. „Ideal wäre es, wenn an Lkw auch Abstandswarner nachgerüstet werden müssten. So würde nämlich den verheerenden Auffahrunfällen auf den Autobahnen Einhalt geboten“, sagt Norren.

Im Kfz-Gewerbe Rheinland-Pfalz e.V. sind die 15 Kfz-Innungen in Rheinland-Pfalz organisiert, die insgesamt etwa 1800 Kfz-Betriebe vertreten, die als Innungsmitglied das blau-weiße Meisterschild führen dürfen.

Letzte Änderung: 27.04.2018Webcode: 0119084