Zum Inhalt springen Zum Fußbereich springen

Tag der Aus- und Weiterbildung 2026

Tag der Aus- und Weiterbildung am 12. November 2026

Am 12. November 2026 lädt das Kfz-Gewerbe Rheinland-Pfalz zum diesjährigen Tag der Aus- und Weiterbildung ein. In diesem Jahr stehen die Ausbilderinnen und Ausbilder im Kfz-Gewerbe im Mittelpunkt.

Wir widmen uns zentralen Fragen des Ausbildungsalltags: Wie gewinnen Betriebe junge Menschen für eine Ausbildung? Wie gelingt eine gute Begleitung im Betrieb? Wie lassen sich Konflikte frühzeitig erkennen und lösen? Und was kann dazu beitragen, Ausbildungsabbrüche zu verhindern?

Gemeinsam mit unseren Referentinnen und Referenten betrachten wir das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven:

Claudia Kefferpütz und Kevin Quint vom BIV-Kfz geben Einblicke in die Ergebnisse der Jahrestagung der Initiative AutoBerufe und zeigen, was Betriebe daraus konkret für ihre Ausbildungspraxis mitnehmen können. Es geht um realistische Berufsorientierung, gutes Onboarding, kontinuierliche Begleitung, das frühzeitige Erkennen von Problemlagen und wirksame Maßnahmen gegen Ausbildungsabbrüche. Ergänzend wird der Betriebefinder vorgestellt, mit dem Betriebe ihre Sichtbarkeit für potenzielle Auszubildende erhöhen und ihre Ausbildungsangebote gezielter präsentieren können.

Gunter Martini, Prokurist mit langjähriger Führungserfahrung im Autohaus W. Schad Nachf. GmbH & Co. KG in Bad Kreuznach, nun ehrenamtlich beim Senior Expert Service (SES) tätig, stellt mit VerAplus ein bundesweites Mentoringangebot zur Unterstützung von Auszubildenden vor. Der SES bringt junge Menschen in schwierigen Ausbildungssituationen mit erfahrenen Fachleuten im Ruhestand zusammen, die als neutrale Vertrauenspersonen begleiten, Orientierung geben und bei Konflikten unterstützen können. Für Betriebe bietet das die Chance, externe Hilfe frühzeitig einzubinden und gefährdete Ausbildungsverhältnisse zu stabilisieren.

Mit dem Fachimpuls „Vom Vertrag zur Verbundenheit - Wie Azubis wirklich bleiben“ beleuchtet Miriam Schöpp vom Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung, wie aus einem Ausbildungsvertrag echte Verbundenheit entstehen kann. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Betriebe Auszubildende nicht nur gewinnen, sondern vom ersten Kontakt an gut begleiten und langfristig halten können. Dabei geht es unter anderem um klare Orientierung, feste Ansprechpersonen, gute Kommunikation, Wertschätzung, Entwicklungsmöglichkeiten und konkrete Perspektiven im Unternehmen.

Den Abschluss bildet ein lebendiger Blick in die Praxis: Toni Jungbluth, Geschäftsführer von Jungbluth Nutzfahrzeuge und Alexander Wolff, Betriebsleiter Standort Plaidt, zeigen unter dem Titel „Von der Azubimesse zum Gesellenbrief“, wie erfolgreiche Ausbildung im Betriebsalltag gelebt wird. Sie berichten, wie Jungbluth junge Menschen für den Beruf begeistert, Auszubildende im Alltag begleitet und sie gezielt bis zum erfolgreichen Abschluss unterstützt.

Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung finden Sie hier!